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Respektive 02.2011
Gewalt, Angst und Politik
 


 

Nicht erst seit gestern ist Gewalt omnipräsent und zeigt sich als giftgrüner Einheitsbrei: In einem Topf brodeln Amokläufe, Hooliganismus, politische Gewalt, Autoraser, die ›Verrohung der Sitten‹, sexuelle Gewalt, soziale Unruhen und Rangeleien auf dem Pausenhof. Blätter steigern mit marktschreierischen Berichten über Mord und Totschlag ihre Auflagen, Sender ihre Einschaltquoten. Politiker mit ausgefeilten Anti-Rezepten sind auf Stimmenfang, Meinungsforscher_innen liefern Statistiken am Laufmeter und mal mehr, mal weniger originelle Köpfe schreiben Bestseller über das Phänomen, seine Ursachen und das, was dagegen zu tun sei. 

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